Im Kindergarten Altheim wird geforscht

Wie richtig professionelle Forscher aus einem Labor sehen sie aus in ihren weißen Kitteln, die kleinen Laboranten aus dem Kindergarten Bettmesserstraße. Stolz präsentierten sie die Utensilien aus der kürzlich übergebenen Spürnasenecke. Ganz begeistert erzählten die Kinder von den Experimenten, die sie gemeinsam mit ihren bestens eingeschulten Betreuerinnen, bereits ausprobiert hatten. So konnten sie die Mama schon mit einem selbstgemachten Lavendelparfüm überraschen. Experimente, wie „wie Pflanzen trinken“, eine Kartoffel plötzlich im Wasser aufsteigt, nur weil man Salz dazu gibt, oder wie ein Magnet wirkt, warten ebenfalls noch darauf entdeckt zu werden, wie ca. 80 weitere spannende Experimente, die in der Spürnasenecke enthalten sind.

Spielerisch werden die kleinen Forscher mit den Grundlagen von Naturwissenschaften und Technik vertraut gemacht, so soll der Grundstein für das Interesse an diesen Bereichen bereits im Kindergartenalter gelegt werden. „Schließlich sind die Kinder unsere Fachkräfte von morgen“, so Erika Kobencic Mitglied des Vereinsvorstandes Jugendzentrum St. Laurenz, der gemeinsam mit der Leader Region Mitten im Innviertel die Spürnasenecke finanziert hat. „Ziel ist es, unabhängig vom Geschlecht, das Interesse der Kinder für diese Themen zu wecken“, freut sich auch Bürgermeister Franz Weinberger, dass die Kinder in seiner Gemeinde nun Zugang zu diesen Möglichkeiten haben. „Schon seit Langem stellen wir fest, dass die Kinder großes Interesse am Experimentieren und Ausprobieren zeigen, nun kann diese Neugier endlich gestillt werden,“ mit diesen Worten bedankte sich Kindergartenleiterin Angela Herlbauer, bei den Sponsoren und allen die dieses Projekt ermöglicht und unterstützt haben.

Selbstverständlich werden alle Gegenstände und Materialien regelmäßig desinfiziert.

Im Bild: Bgm. Franz Weinberger, Erika Kobencic, Angela Herlbauer, Margit Eichinger, Pfarrer MMag., Dr. Franz Strasser, Mag. Josef Eder von der Spürnasenecke GmbH, die kleinen Forscherinnen und Forscher (v. l. n. r. Leonidas, Lucas, Lena, Benjamin, Kilian, Laurenz, Alina und Tobias).

Foto: Vorich

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