Adaptierung Via Nova

Projektbeschreibung

Ausgangssituation:

Das Pilgern und Wallfahren erlebt derzeit in Europa einen starken Aufschwung. Immer mehr Menschen entschließen sich, als PilgerIn Abstand vom Alltag und neue Impulse für Lebensübergänge, für die Zukunft zu bekommen. Auf Pilgerwegen seine Freizeit/ seinen Urlaub zu verbringen, ist ein Trend, der für alle Regionen insbesondere jene die nicht mit „Fun & Action“ aufwarten können, interessante Chancen hinsichtlich sanfter Tourismusangebote birgt. In den 5 Weltreligionen (Christentum, Islam, Hinduismus, Buddhismus und Judentum) gehört Pilgern und Wallfahrten zu bestimmten "Orten“ zum festen Bestandteil des religiösen Lebens. Auf den teils jahrhundertealten Jakobuswegen pilgern alljährlich Hunderttausende Menschen verschiedenster Konfessionen nach Santiago de Compostela / Spanien. Bürgermeister Johann Spatzenegger aus Seekirchen / Land Salzburg war im Jahr 1999 der Ideengeber für den Europäischen Pilgerweg. 2006 wurde die VIA NOVA geschaffen.

Zielgruppen:

Wanderer, Pilgerer und natürlich auch die einheimische Bevölkerung

Ziele:

Beim Pilgern geht es um den Weg und um das Unterwegs sein. Einen Weg in all seinen Bedeutungen erlebt jemand, der ihn wirklich geht – zu Fuß, Schritt um Schritt, mit jeder Faser des Leibes, mit allen Sinnen, mit aller Energie und Zeit, die ein Weg eben verlangt. Der Europäische Pilgerweg die VIA NOVA möchte diese Wegerfahrung vermitteln und Meilenstein für das 21. Jahrhundert sein.

• Individual PilgerIn – auf sehr gut ausgeschilderten Wegen Pilgerwegerfahrung vermitteln sowie auf bedeutende bzw. bedeutsame Stellen in der Landschaft aufmerksam machen, Willkommenskultur und Gastfreundschaft soll am Pilgerweg erlebbar werden.

• Gemeinden am Weg neue Impulse geben, damit sie sich über ihren Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung Gedanken machen und die Bedeutung, den Stellenwert sowie neue Möglichkeiten nachhaltiger, touristischer Wertschöpfung aufgreifen. Bestehende Quartiere als Pilgerherbergen adaptieren (Herbergseltern). Zusätzliche Wertschöpfung durch Belebung der Gastronomie, Vermarktung bestehender (und neuer) Angebote, Verkauf von regionalen Produkten/ Spezialitäten/ Souvenirs.

• Vernetzung und Austausch der Pilgerwege Europas fördern Multiplikatorenwirkung durch die Errichtung von Erfahrungsinformationstreffen

Maßnahmen / Projektumsetzung:

Digitalisierung, Wegkarten, etc....,Wegmarkierungen. Erweiterte Wegmarkierung mit Wegobelisken und Meilensteine, Impulse für interkulturelle Plätze, Plätzen die zum Verweilen und zum Rasten einladen, (Einbindung von regionalen Künstlern), Schaffung von Möglichkeiten, dass auch Kinder und ältere Menschen zumindest kleinere Wegstrecken zu Fuß zurücklegen können, gewisse Teilstrecken sollen auch für Menschen mit Beeinträchtigungen zugänglich gemacht werden.

Ergebnisse & Wirkungen:

Steigerung der Wertschöpfung - gewünschtes Resultat laut LES:

• Die Rad-, Reit- und Wanderwege in der Region sind ausgebaut, vernetzt und hinsichtlich Qualität und Attraktivität merklich verbessert.

Projektinfo

Projektträger:

Verein Europäischer Pilgerweg VIA NOVA (Personenvereinigung), Sprecherin: Berta Altendorfer

In Projektpartnerschaft mit weiteren LEADER Regionen entlang der VIA NOVA

Projektstatus:

IN UMSETZUNG

 

Projektlaufzeit:

2016 - 2019

 

Projektkosten:

€ 70.000,-- (Gesamtkosten)

 

Förderprozentsatz und -mittel:

60 % / Mittel aus EU, Bund, Land OÖ (LEADER)

Projektvideo:

Impressum