Charlotte Taitl Dokumentation

Ein paar Schritte in den Tod

Projektbeschreibung

Kurzbeschreibung:

Die Theatergruppe des Gymnasiums Ried im Innkreis hat im Schuljahr 2016/2017 mit dem Projekt „Charlotte Taitl – Ein paar Schritte in den Tod“ ein Theaterstück auf die Bühne gebracht, das das Leben, den Verrat und die Ermordung der Rieder Jüdin Charlotte Taitl zum Thema hat. Das Stück wurde von den SchülerInnen selbst verfasst und von nahezu hundert SchülerInnen und LehrerInnen der Schule achtmal im Rieder Stadtsaal und bei der Eröffnung des Lern- und Gedenkortes Charlotte Taitl-Haus in Ried gespielt.

Eine Dokumentation des Projektes, der Text des Stückes, die Darstellung des Lebens von Charlotte Taitl in zwei Beträgen und die Vorstellung des Lern- und Gedenkortes Charlotte Taitl-Haus sind Gegenstand des Buches.

Das Buch soll eine Dokumentation des Geschehenen, eine Anregung für weitere Projekte zur Aufarbeitung der regionalen Geschichte und der Anstoß für weitere künstlerische Zugänge zum Thema bzw. zu weiteren Aufführungen des Theaterstückes sein.

Ausgangssituation:

Die Projektgruppe hat 2017 ein selbstgeschriebenes Theaterstück, „Charlotte Taitl-ein paar Schritte in den Tod“ achtmal im Rieder Stadtsaal aufgeführt und einige Szenen bei der Eröffnung des Lern- und Gedenkortes Charlotte Taitl-Haus im Mai 2017 aufgeführt. Das Projekt soll nun in einem Buch dokumentiert werden.

Zielgruppen:

Zielgruppen sind LehrerInnen und SchülerInnen aber auch regionale Kulturinitiativen und ähnliches, die am Beispiel des Theaterprojektes Charlotte Taitl animiert werden sollen, sich auch an Projekte zu wagen, die die regionale Geschichte aufarbeiten. Der Text des Theaterstückes wird zur Verfügung gestellt, das Stück kann von interessierten Gruppen neu inszeniert und aufgeführt werden.

Ziele:

LehrerInnen und SchülerInnen sowie andere an der Geschichte unserer Region in der NS-Zeit sollen angeregt werden, sich mit Charlotte Taitl zu beschäftigen, ihre Lebensgeschichte einerseits aus geschichtswissenschaftlicher Sicht zu erfahren, andererseits die Möglichkeit nützen, eventuell das Theaterstück aufzuführen.

Weitere Projekte zur Geschichtserfahrung können angeregt werden, die Vorstellung des Lern- und Gedenkortes Charlotte Taitl-Haus lädt ein, diesen zu besuchen und sich dort aktiv an den offenen Ausstellungsmöglichkeiten zu beteiligen.

Maßnahmen / Projektumsetzung:

Das Buch wird an Schulen, Kulturinitiativen, Heimatmuseen, Bibliotheken und interessierte Personen im Bezirk verteilt. Wie bemühen uns um eine intensive Öffentlichkeitsarbeit, um das Schicksal Charlotte Taitls in Erinnerung zu halten. Der Lern- und Gedenkort wird durch das Buch beworben, die ProjektmitarbeiterInnen stehen für Anfragen und Unterstützung zur Verfügung.

Ergebnisse & Wirkungen:

Gemeinwohl - gewünschtes Resultat laut LES:

• Es gibt eine bessere Elternbildung, - arbeit & Erziehungsunterstützung durch praktische Lehr- und Lernmethoden.

• Es gibt eine verstärkte Sensibilisierung für Jugendthemen (Gewalt, Mobbing, Anders sein und interkulturelles Lernen).

Beitrag des Projekts dazu:

• Anzahl der praktischen Methoden +1

• Anzahl der Sensibilisierungsangebote in der Region +1, Präsenz von Jugendthemen in der öffentlichen Debatte sowie bei den Jugendlichen selbst

Natürliche Ressourcen & Kulturelles Erbe - gewünschtes Resultat laut LES:

• Kinder & Jugendliche der Region werden vielfältig kulturell begleitet.

Beitrag des Projekts dazu:

• Anzahl der betreuten Kulturangebote für Kinder und Jugendliche +1, Interessenszuwachs & gesteigerte Teilnahme der Teilnehmer/innen +80%

Projektinfo

Projektträger:

Theatergruppe Gymnasium Ried im Innkreis (Personenvereinigung), Sprecher: Mag. Andreas Hofinger   

 

Projektstatus:

UMGESETZT

 

Projektlaufzeit:

29.04.2019 – 24.06.2019

 

Projektkosten:

€ 11.100,--

 

Förderprozentsatz und -mittel:

80 % / Mittel aus EU, Bund, Land OÖ (LEADER)

Projektvideo:

Impressum