Pfadfinderhütte Odelboding

Projektbeschreibung

Kurzbeschreibung:

Die Pfadfinder und Pfadfinderinnen sind mit 38 Millionen Mitgliedern die weltweit größte internationale Kinder- und Jugendbewegung, deren Mitglieder auf allen Erdteilen und Kontinenten zu internationaler Verständigung aufrufen.

In mehr als 216 Ländern gibt es Pfadfinder und Pfadfinderinnen. Das weltumspannende Kommunikationsnetz ermöglicht nicht nur viele Begegnungen der Jugendlichen im Sinne der Völkerverständigung, sondern auch wirksame Solidarität in Notzeiten.

Oberösterreich verfügt über ein dichtes Netz an Pfadfindern. Um den Kindern und Jugendlichen einen Treffpunkt in der Natur bieten zu können, soll in Odelboding, Geboltskirchen, eine Pfadfinderhütte mit einer Kapazität für 28 Personen errichtet werden.

Ausgangssituation:

Im Juni 2013 wurde der Rieder Andreas Hofinger, damals Landesleiter der OÖ. Pfadfinderinnen und Pfadfinder, vom Rieder Anwalt Dr. Thomas Brückl als Testamentsvollstrecker informiert, dass die Pfadfinder das Erbe von Dkfm. Karl Gaubinger aus Geboltskirchen antreten könnten.

Dkfm. Gaubinger vermachte sein Anwesen in Odelboding 11, Geboltskirchen, den Pfadfindern mit der Auflage dort Kinder- und Jugendarbeit mit einem inhaltlichen Schwerpunkt auf Naturvermittlung zu betreiben.

Anfang 2014 trat der Landesverband der OÖ Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Erbe an und begann mit der Ideenfindung, wie der Wille des Erblassers am besten umgesetzt werden könne.

Mit den Pfadfindergruppen Ried und Schildorn waren sehr rasch Projektpartner gefunden worden.

Zielgruppen:

Pfadfinder, Kinder- und Jugendgruppen

Ziele:

In Odelboding soll ein Treffpunkt für Kinder-und Jugendgruppen geschaffen werden, die in der Gemeinschaft nach den Methoden der PfadfinderInnen-Bewegung ihre Freizeit verbringen.

Dabei soll – auch nach dem Willen des Erblassers – die Naturvermittlung besonders im Vordergrund stehen.

Maßnahmen / Projektumsetzung:

In Odelboding 11 soll nach einem Schleifen der alten Gebäude eine Pfadfinderhütte mit Schlafplätzen für 28 Personen, einem Aufenthaltsraum mit Küche und Sanitärraumen entstehen. Außerdem wird das Freigelände mit einer Infrastruktur für einen Zeltlagerplatz ausgestattet.

Ergebnisse & Wirkungen:

Wichtige Funktionen und Strukturen für das Gemeinwohl - gewünschtes Resultat laut LES:

• Es gibt eine bessere soziale Integration von Jugendlichen durch verstärkte Jugend-Vereinsarbeit.

• Es gibt bessere Rahmenbedingungen für Ehrenamt und Vereine.

• Es gibt ein besseres Freizeitangebot für Jugendliche (ohne Leistungsdruck).

• Es gibt eine verstärkte Sensibilisierung für Jugendthemen (Gewalt, Mobbing, Anders sein und interkulturelles Lernen).

• Räume & Ressourcen sind in der Region besser ausgenutzt und ausgelastet.

Beitrag des Projekts dazu:

+1 der Unterstützungsmaßnahmen für erfolgreiche Jugend-Vereinsarbeit, Zufriedenheit der Jugendlichen mit ihrer Situation vor Ort

+1 an Verbesserungen,  Zufriedenheit der Vereinsmitglieder

+1 an Freizeiteinrichtungen & -angebote,  Zufriedenheit der Jugendlichen mit Freizeitangebot

+1 Anzahl der Sensibilisierungsangebote in der Region, Präsenz von Jugendthemen in der öffentlichen Debatte sowie bei den Jugendlichen selbst

Natürliche Ressourcen und kulturelles Erbe - gewünschtes Resultat laut LES:

• Es gibt eine verbesserte Nutzung des Naturraums für Streuobstwiesen, Kräutergärten, Bienenweiden und Naturführungen.

• Kinder & Jugendliche der Region werden vielfältig kulturell begleitet.

Beitrag des Projekts dazu:

+ 1 der Nutzungskonzepte, Ausmaß verbesserte Nutzfläche

+1 der betreuten Kulturangebote und -programme für Kinder & Jugendliche

Interessenszuwachs und gesteigerte Teilnahme von Kindern und Jugendlichen am kulturellen Leben und Wirken der Region

Projektinfo

Projektträger:

Landesverband der OÖ PfadfinderInnen (Personenvereinigung),Sprecher: Andreas Hofinger, Kontakt: office@ooe.pfadfinder.at

 

Projektstatus:

UMGESETZT  

 

Projektlaufzeit:

01.10.2016 - 31.12.2017

 

Projektkosten:

€ 179,679,-

Förderprozentsatz und -mittel:

60%

Projektvideo:

Impressum