Wie's Innviertel schmeckt

Gemeinsam Wertschöpfen

Projektbeschreibung

Kurzbeschreibung:

Durch die zielgerichtete Weiterentwicklung der Struktur von „Wie´s Innviertel schmeckt“ soll eine Plattform von und für Direktvermarkter in der gesamten Region Innviertel entstehen. Damit sollen neben den Konsumenten vor allem auch interessante, für viele DV sonst nicht erreichbare Zielgruppen, wie Gastronomie und Großküchen (Kantinen, Schulküchen,…) besser belieferbar werden und eingebunden werden können. Zur Erreichung der Ziele sind zusätzliche personelle Ressourcen notwendig.

Ausgangssituation:

Die Kooperation „Wie´s Innviertel schmeckt“ ist eine Initiative regionaler ProduzentInnen und Gastronomiebetriebe, welche sich im Jahr 2014 neu formiert und einen Verein gegründet hat. Im Vordergrund stehen Vernetzung und Kooperation, gemeinsame Vermarktung und Verkauf sowie Bewusstseinsbildung und Qualifizierung. Einerseits sollen KonsumentInnen gewonnen und auf ehrlich und transparent hergestellte Produkte aufmerksam gemacht werden, so soll regionale Wertschöpfung gesteigert werden.

Andererseits will man die Vernetzung und Kooperation mit anderen Ziel- und Anspruchsgruppen (z.B.: regionale Gastronomie, Großküchen, Kantinen, Schulküchen und dgl.) ausbauen. Um eine tragfähige, langfristige und ausbaufähige Kooperation hierzu eingehen zu können, ist es wesentlich, ein attraktives Leistungsangebot (=entsprechende regionale Dichte an Anbietern) inklusive der entsprechenden Lieferfähigkeit und Liefertreue gesichert anbieten zu können. Durch Kooperation und Entwicklung einer gemeinsamen Vermarktungsstrategie „Wie´s Innviertel schmeckt“, der Bündelung einzelner Angebote und im günstigsten Falle einer gemeinsamen Logistik kann die regionale Wertschöpfung in der Lebensmittelerzeugung gesteigert werden. Von großer Bedeutung ist dabei die Sensibilisierung der Bevölkerung zur bewussten Entscheidung für den Kauf heimischer Erzeugnisse, für regionale Küche und gesunde Ernährung. Das Thema Regionalität ist ein Megatrend, Direktvermarktung wird immer wichtiger – die Professionalität in der Direktvermarktung steigt und braucht für die Ausweitung von Marktanteilen professionelle Strukturen. Aus den Bezirken Braunau, Ried und Schärding mit ca. 400 potenziellen bäuerlichen Direktvermarktungsbetrieben steigt auch die Nachfrage nach einer Plattform für Produzenten in Blickrichtung interne Vernetzung zum Erfahrungsaustausch und Weiterentwicklung genauso wie für Vermarktung Richtung Gastronomie, Großküchen und Konsumenten.

Ziele:

1) Zugang Kunden zu Direktvermarktung stärken

- Kürzere einfachere Wege

- Erkennen und finden

- Sichtbar machen und –werden

- Neue Kundenzugänge und Zielgruppen eröffnen

2) Produzentenplattform etablieren (Verein Wie’s Innviertel schmeckt!)

- Eine Plattform für das Innviertel

- Know-How – und Erfahrungs-Austausch

- Auch und vor allem für Einsteiger

- U.a. mit Online-Plattform und Analoge Leistungsaufstellung

- Ermöglicht Zugänge zu neuen Kunden und Märkten

- Pool an Kooperationspartner, Betrieben und Kunden

3) Konkrete Kooperationen vorantreiben

- Miteinander Projekte abwickeln (Kooperationspartner suchen und gemeinsam Projekte (v.a. Bewusstseinsbildung wie Region macht Schule umsetzen) – Synergie-Vorteile

- Wirte suchen Produzenten

- Schulen suchen ….

- Kantinen/Großküchen …

- Andere Nachfrager (Kurhaus SD, u.a.)

- (kleinregionale) Logistik-Lösungen

4) Thema „Direktvermarktung“ im Innviertel stärken

- Sensibilisierung des Themas

- Unterschiedliche Bespielung

- Medial breite Berichterstattung

- Multiplikation in viele andere Zielgruppen

- Netzwerke stärken

Maßnahmen / Projektumsetzung:

Wesentlich ist der Aufbau einer innviertel-weiten Mitgliedergruppe und einer dementsprechenden Entwicklung von Organisation und Struktur.

Um die vielfältigen Ziele und Aufgaben bewältigen zu können ist eine permanente Begleitung und Aufbauarbeit notwendig. Dies soll durch personelle Ressourcen, die der Verein zukauft, ermöglicht werden.

Wesentlicher Kostenpunkt sind die Ressourcen für den Personaleinsatz der dreijährigen Projektlaufzeit. Folgende Aufgaben stehen dabei an – diese sollen in Umsetzung gebracht werden durch zusätzliche Ressourcen aber auch durch viel Eigenleistungen der WIS-Mitglieder:

  • Leistungsblock I „Sichtung, Lokalisierung und Aktivierung Direktvermarkter aus dem Innviertel“
  • Leistungsblock II „(Online-)Direktvermarkter-Plattform“ – Innviertler Direktvermarkter „sichtbar“ machen
  • Leistungsblock III „Organisation und Admin“: Organisation und Administration“ – Institutionalisierung der Direktvermarkter Innviertel (zur Vorbereitung einer nachhaltigen Lösung)
  • Leistungsblock IV „Veranstaltungen und Messen“: „Veranstaltungen nach „innen“ und „außen“
  • Leistungsblock V „Netzwerke“: Wertschöpfungspartnerschaften (überwiegend „horizontal“ und „sektoral“) sowie Perspektiven bei „neuen“ Interessensgruppen“
  • Leistungsblock VI „PR, Öffentlichkeitsarbeit und Marketing“: „PR und Öffentlichkeitsarbeit sowie Imagearbeit und Bewusstseinsbildung“
  • Leistungsblock VII „Trends und Entwicklung“

Ergebnisse & Wirkungen:

Nach dem Projekt hat sich über das gesamte Innviertel eine Plattform engagierter und aktiver Direktvermarkter gefunden, die gemeinsame Ideen und Produkte entwickeln. Darüber hinaus wurde für den Endkonsumenten und andere Ziel- und Interessensgruppen ein „Produkt-Manual“ erstellt, dass im günstigsten Falle alle Innviertel Direktvermarkter auflistet, nach Produktgruppen und deren zeitlicher Verfügbarkeit. Sowohl in analoger (Handbuch, Folder, o.a.) als auch digitaler Form (Homepage). Zumindest in Teilen ein gemeinsames Bestell- und Logistiksystem entwickelt haben und neue Zielgruppen in Gastronomie und Großküchen erschlossen haben. Messbar ist dies vor allem an der Zahl neuer Mitglieder in allen LEADER-Regionen des Innviertels.

Projektinfo

Relevante Aktionsfelder:

Projektträger:

Wie´s Innviertel schmeckt (Verein), Sprecher: Obmann Alois Selker,Kontakt: info@wiesinnviertelschmeckt.at

In Projektpartnerschaft mit den 3 LEADER Regionen des Innviertels

Projektstatus:

IN UMSETZUNG        

 

Projektlaufzeit:

13.12.2018 – 13.12.2021

 

Projektkosten:

€ 210.000

 

Förderprozentsatz und -mittel:

60 % / Mittel aus EU, Bund, Land OÖ (LEADER)

Projektvideo:

Impressum