Puchmuseum Mettmach

Projektbeschreibung

Kurzbeschreibung:

Der Verein „Puchclub Mettmach“ errichtet im Haus Kircheimerstr. 11 in Mettmach ein Puchmuseum.

Das Haus aus dem Jahre 1914 wird für den Betrieb eines Museums umgebaut und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bisher stand das Haus großteils leer und wird durch das Projekt wiederbelebt.

Puchfahrzeuge waren weit verbreitet und galten als robust und erschwinglich. Mit dem zunehmenden Wohlstand wurden sie von moderneren Autos abgelöst. Als Teil des Wirtschaftswunders hatten sie einen wichtigen Platz in unserer Gesellschaft. Das Museum will diese stillen Zeitzeugen bewahren und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen. Es soll ein Ort der Begegnung, zum Erfahrungsaustausch und zur Erhaltung eines wichtigen Teils unserer Mobilitätsgeschichte sein. Die Besichtigung lässt sich mit anderen Projekten wie z.B Stoanvoglroas, oder einem Besuch der Gasthäuser in Mettmach gut kombinieren. Gegen Voranmeldung kann das Museum gegen freiwillige Spenden besichtigt werden.

Ausgangssituation:

Die Vereinsmitglieder sind passionierte Sammler von alten Fahrzeugen, vorwiegend der Marke „PUCH“. Bisher standen die zum Teil sehr seltenen und professionell restaurierten Fahrzeuge in den privaten Garagen. Nach Kauf des großteils leerstehenden und bisher im Besitz der Marktgemeinde Mettmach befindlichen Hauses Kirchheimerstr. 11 in Mettmach durch Karl Spindler hat der neue Besitzer dem Puchclub den Großteil des Gebäudes zur Errichtung einen Museums vermietet.

Zielgruppen:

Alle an der Geschichte von Puchfahrzeugen interessierte Gruppen, Tourismusgästen in der Region (Thermenbesucher u.a.), Schüler der umliegenden Schulen.

Kinder und Jugendlichen soll im Rahmen des Ferienpasses ein „Patschenpickkurs“ im Museum angeboten werden.

 

Ziele:

Die Fahrzeuge der Marke „Puch“ waren in den Anfängen der Mobilisierung und Motorisierung eine fixe Größe am Markt. Besonders die Robustheit und der Preis waren für die Verbreitung von wesentlicher Bedeutung.

Die Vereinsmitglieder sind seit vielen Jahren passionierte Sammler und Erhalter dieser Zeugen der jüngeren Vergangenheit. Um diese auch einem breiteren Publikum zugänglich zu machen sollen diese im zukünftigen Museum ausgestellt werden. Zu den Ausstellungsstücken gehören mehr als 100 Jahre alte Fahrräder, Motorräder und Mopeds, sowie diverse Gebrauchs- und Luxusgegenstände (Radiogeräte, Nähmaschinen, Staubsauger, Uhren udgl.) des vergangenen Jahrhunderts.

Durch die Sanierung des alten und großteils leerstehenden Gebäudes und die Errichtung eines Museums wird der Ort belebt. Es wird ein weiteres touristisches Ziel geschaffen.

Maßnahmen / Projektumsetzung:

Im Rahmen der Spürnasenecke werden die Kinder spielerisch an unterschiedliche Themen herangeführt. Die Wissensgebiete werden ihnen in altersgerechter Form professionell vermittelt. Aktuell sind es mehr als 80 Experimente, mit denen die Spürnasenecke ausgestattet ist und die auch laufend evaluiert werden. Praktisch ist, dass die Utensilien und Materialien für die Experimente in einem eigens dafür entwickelten Möbelstück kompakt und durchdacht aufbewahrt sind. Die Kindergartenpädagoginnen erhalten eine intensive und fundierte Einschulung und können auf einen professionellen Support zurückgreifen.

Ergebnisse & Wirkungen:

-Es gibt ein breites Interesse am Museum

-Durch den Wechsel der Ausstellungsstücke und durch Schwerpunktsetzung z.B durchgängige Modellserien, Modelle einer Periode udgl. soll das Interesse hoch gehalten werden.

-Weitervermittlung von Wissen und spezifischen Fertigkeiten besonders für Kinder

Projektinfo

Projektträger:

Puchclub Mettmach

 

Projektkosten:

€ 91.432,--

 

Förderprozentsatz und -mittel:

60 % 

Projektvideo:

Impressum